ANLEITUNG FÜR DEN ERSTBETRIEB
ANLEITUNG FÜR DEN ERSTBETRIEB
Anleitung für den erstmaligen Betrieb In diesem Abschnitt erhalten Sie eine Anleitung für den erstmaligen, grundlegenden effektiven Windenbetrieb. Für umfassendere Informationen über Windenbetrieb und -techniken lesen Sie bitte die „Grundlegenden Richtlinien zur Windentechnik“, die Sie online unter http://www. warn.com finden. Kupplungsbetrieb: ACHTUNG Niemals die Kupplung bei belasteter Winde, gespanntem Windenseil oder sich bewegender Seiltrommel ein- oder ausrasten lassen. Bei eingerasteter Kupplung ist das Getriebe mit der Windentrommel verbunden, und es kann Kraft vom Windenmotor übertragen werden. Wenn die Kupplung ausgekuppelt ist, befindet sich die Trommel im Leerlauf (Seilfreilauf), und es besteht keine Verbindung zwischen dem Getriebe und der Windentrommel. Die Trommel dreht sich somit ungehindert. Der Kupplungshebel, der sich am Windengehäuse auf der anderen Seite des Motors befindet, steuert die Kupplungstätigkeit. Um Schäden zu vermeiden, muss mit dem Hebel stets vollständig ein- oder ausgekuppelt werden. Abspulen ACHTUNG Niemals die Winde mit weniger als fünf Seilwicklungen um die Trommel betreiben. Das Seil könnte sich von der Trommel lösen, da die Seilbefestigung an der Trommel nicht für eine Belastung konzipiert wurde. ACHTUNG Immer Kontakt mit dem Windenseil, der Öse, dem Haken und der Seilführung während der Installation, des Betriebs und beim Ab- und Aufspulen vermeiden. Prüfung nach Abschluss der In- stallation • Die Metallteile zur Befestigung sind auf lockere Schrauben usw. zu prüfen. • Alle Komponenten wurden richtig installiert und die Anschlüsse des Hydrauliksystems richtig vorgenommen. • Alle Anschlüsse sind fest und sicher. • Motordrehung: Die Trommel sollte sich gegen den Uhrzeigersinn drehen (vom Motorende aus gesehen), wenn am Anschluss A des Motors Hydraulikflüssigkeit gepumpt wird. • Um die Lebensdauer des Hydraulikmotors zu maximieren, sollte die Winde eine Stunde lang mit höchstens 30 % der Maximallast betrieben werden, bevor die volle Last angelegt wird.
verwenden, um lockere Seilabschnitte einzuziehen. Stoßbelastungen können die Nennwerte der Winde und des Seils kurzzeitig weit überschreiten. Aufspulen ohne Last ACHTUNG Niemals während des Windenbetriebs oder wenn jemand anders die Steuerung der Winde übernommen hat, Windenseil oder Haken berühren. Spulen mit Hilfspersonal : Lassen Sie das Hilfspersonal den Hakengurt halten, wobei diese Person das Windenseil ohne Unterbrechung und möglichst stark spannt. Unter Aufrechterhaltung der Spannung sollte diese Person nun auf die Winde zugehen, während Sie das Seil unter Verwendung des Steuerschalters aufspulen. Schalter loslassen, wenn der Haken mindestens 2m von der Führungsöffnung entfernt ist. Das restliche Seil nun zu Lagerzwecken wie folgt aufspulen. Alleine spulen : Legen Sie das Windenseil so, dass es beim Aufspulen weder geknickt wird oder hängen bleiben kann. Vergewissern Sie sich, dass die Seillagen um die Trommel fest und gleichmäßig angeordnet sind. So viel Seil aufspulen, bis die nächste Lage um die Trommel voll ist. Seillage festziehen und gerade ausrichten. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis der Haken mindestens 2 m vom Seilfenster entfernt ist. Das restliche Seil nun zu Lagerzwecken wie folgt aufspulen. Aufspulen des Restseils zu Lagerzwecken Lösen Sie den Haken vom Anker oder der Last, wenn er 2 m von der Führung entfernt ist. Halten Sie die Hakenschlaufe fest und achten Sie darauf, dass das Windenseil unter Spannung bleibt. Wickeln Sie das Seil langsam auf, indem Sie die Aufwickelfunktion an der Steuerung mehrmals kurz betätigen, bis der Haken weniger als 1 m von der Seilführung entfernt ist. Windenvorgang beenden und den Haken an einem geeigneten Ankerpunkt am Fahrzeug befestigen. ZU BEACHTEN Nicht den Haken in die Seilführung ziehen. Dadurch könnte die Seilführung beschädigt werden. Ist der Haken an einer geeigneten Stelle am Fahrzeug befestigt, wickeln Sie das Windenseil weiter auf, indem Sie die Winde an der Steuerung mehrmals kurz einschalten, bis das Seil nahezu gespannt ist. Überlastung/Überhitzung Die Winde ist für den Aussetzbetrieb vorgesehen. Sinkt die Drehzahl, sodass die Gefahr besteht, dass der Motor bald stehen
bleibt, kann sich die Winde sehr schnell erhitzen und den Motor beschädigen. Bei Verwendung einer Umlenkrolle (siehe Richtlinien zur Windentechnik) werden die Stromaufnahme und die Hitzebildung im Motor reduziert. Dadurch verlängert sich die mögliche Einsatzzeit der Winde. Abspannen Für umfassende Grundlagen des Abspannens lesen Sie bitte die „Grundlegenden Richtlinien zur Windentechnik“, die Sie online unter http:// www.warn.com f inden.
ACHTUNG Bei der Handhabung des Windenseils immer schwere Lederhandschuhe tragen. Beim Freilauf handelt es sich generell um die schnellste und einfachste Methode, das Windenseil abzuspulen. Bevor das Windenseil im Freilauf von der Winde gespult wird, sollte so viel Seil abgerollt werden, dass jegliche Spannung entfernt wird. Kupplung lösen. Dann per Hand genug Seil für den Windenbetrieb abspulen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den „Grundlegenden Richtlinien zur Windentechnik“. ACHTUNG Immer den Hakengurt beim Auf- und Abspulen, während der Installation oder während des Betriebs verwenden, um Verletzungen an den Händen und Fingern zu vermeiden. Manche Modelle sind mit einer Trommelbremsvorrichtung ausgestattet, um das unbeabsichtigte Rotieren der Trommel im Freilaufbetrieb zu verhindern. Die Trommelbremsvorrichtung umfasst eine benutzerjustierbare Bremskrafteinstellung, die das Spulen des Drahtseils verbessert und dazu beiträgt, die Integrität und Lebensdauer des Seils zu wahren. Bedienung der Trommelbremsvorrichtung: Justieren Sie die Stellschraube so, dass beim Freilauf ein geeigneter Widerstand auf die Trommelrotation ausgeübt wird. Sobald der gewünschte Widerstand erreicht ist, ziehen Sie die Gegenmutter fest, um die Position der Stellschraube zu fixieren.
Gegenmutter
Trommelhalterung
Stellschraube
Aufspulen unter Last ACHTUNG Die maximale Zugkraft der Winde darf nie überschritten werden. Das Windenseil gleichmäßig einziehen und fest um die Trommel legen. Dadurch wird verhindert, dass die äußeren Wickelschichten die darunter liegenden Schichten und Wicklungen und somit das Windenseil beschädigen. Vermeiden Sie Stoßbelastungen beim Spulen, indem Sie regelmäßig den Steuerschalter
WARN INDUSTRIES 47
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