ANLEITUNG FÜR DEN ERSTBETRIEB
ANLEITUNG FÜR DEN ERSTBETRIEB
4. Rollenspanner lösen.
Bremssystem Winden der WARN-XL-Serie sind mit einem zweiteiligen hydraulischen Bremssystem ausgestattet. 1 Doppelte Gegendruckventile am Windenmotor bieten eine dynamische Bremsleistung, um die sich bewegende Last zu kontrollieren (Abspulfunktion). 2 Eine federbelastete und hydraulische gelöste (SAHR) Scheibenbremse verhindert eine Bewegung der Windentrommel und der Last, wenn die Winde angehalten wird (d. h. das Regelventil in der AUS-Position ist).
Installation des Windenseils. ACHTUNG Das Windenseil muss immer in der auf den Etiketten und/oder in der Dokumentation angegebenen Richtung auf die Trommel gewickelt werden. Dies ist für die ordnungsgemäße Funktion der automatischen Bremse (sofern vorhanden) erforderlich. ACHTUNG Überschreiten Sie niemals die im Produktdatenblatt angegebene Kapazität der Winde oder des Windenseils. Verwenden Sie zur Reduzierung der Windenlast eine doppelte Leine und einen Umlenkblock. BEACHTEN Heben Sie beim Einlegen des Seils immer den Spanner an. Das Windenseil kann in beiden Richtungen auf die Windentrommel aufgespult werden. Beachten Sie stets die Hinweise zur Zugrichtung im Abschnitt „Montagekonfigurationen“. 1 Setzen Sie eine Brechstange zwischen Rollenspanner und Trommel ein.
Betrieb der Freilaufkupplung Winden der WARN-XL-Serie sind je nach Modell entweder mit einer manuellen oder luftdruckbetätigten Freilaufkupplung ausgestattet. Die Freilaufkupplung ermöglicht es dem Anwender, das Drahtseil schnell abzuspulen. Die Freilaufkupplung trennt die Windentrommel von der Windenbremse. BETRIEB DER MANUELLEN KUPPLUNG Die manuelle Freilaufkupplung wird durch Drücken des Sperrriegels und Drehen des Kupplungshebels (wie auf dem Windenetikett angezeigt) betätigt. BETRIEB DER LUFTDRUCKKUPPLUNG Die Luftdruck-Freilaufkupplung wird durch Anwendung von Luftdruck am Anschluss am Gehäuse der Windenkupplung betrieben. Der Anschluss kann ein ¼-Zoll-Plastikrohr aufnehmen. 1. Auskuppeln (Freilaufbetrieb): Verwenden Sie am Anschluss 50-120 psi Luftdruck. 2. Einkuppeln (Windenbetrieb): Verwenden Sie am Anschluss keinen (0 psi) Luftdruck. ACHTUNG Immer sicherstellen, dass die Kupplung ganz eingekuppelt ist, bevor die Winde betätigt wird. ACHTUNG Nie unter Last auskuppeln. ACHTUNG Windenmotor nie über längere Zeit betreiben, wenn sich die Kupplung im Freilauf befindet. ACHTUNG Nie einen Luftdruck von 120 psi überschreiten. ACHTUNG Nie Öl oder andere Flüssigkeiten zum Betrieb der Luftdruckkupplung verwenden.
5. Führen Sie das Ende des Windenseils in die Ankerbohrung im Trommelflansch ein. HINWEIS: Ein kleines Stück Klebeband um das Ende des Windenseils erleichtert die Montage erheblich. Das Windenseil muss bis zum anderen Ende der Bohrung reichen. Stellschrauben
Beide Bremskomponenten können in beide Richtungen eingesetzt werden, was Flexibilität bezüglich der Seilrollrichtung bietet.
Versuchen Sie nie, die im Hydraulikblock der Winde installierten Gegendruckventile einzustellen oder auszubauen.
6. Ziehen Sie die Stellschrauben mit einem Drehmoment von 16–20 Nm an. Ziehen Sie sie nicht zu fest an, da dies zu einer Beschädigung des Gewindes führen kann. Stellen Sie sicher, dass beide Stellschrauben das Windenseil sichern. Stellen Sie sicher, dass die beiden Stellschrauben nicht über den Trommelflansch hinausragen. 7. Wenn das Seilende sicher installiert ist, wickeln Sie das Seil vorsichtig und gleichmäßig auf die Trommel. Halten Sie das Seil stets unter Spannung. ACHTUNG Betreiben Sie die Winde niemals mit weniger als 5 Drahtseilwicklungen um die Trommel. Das Seil könnte sich von der Trommel lösen. 8. Sobald fünf Wicklungen auf die Trommel gespult wurden, heben Sie den Rollenspanner mit einem Brecheisen an und entfernen Sie den 1/4-Zoll-Stift. Senken Sie den Spanner vorsichtig ab.
Pin Holes
Pin Holes
Um die korrekte Funktion des Bremssystems sicherzustellen, muss die Winde mit dem richtigen Systemregelventil verbunden sein. Das Regelventil muss, wie im Hydraulik- Diagramm gezeigt, ein 3-Positions-, 4-Wege-Ventil mit Federrückführung sein. Das Regelventil und die Hydraulikleitungen müssen beiden Motoranschlüssen (A und B) in der Mittelposition (AUS) einen freien Abfluss in den Hydrauliktank ermöglichen. Der Rückstaudruck des Hydrauliksystems (Rückleitungsdruck) darf 100 psi nicht überschreiten. Die Verwendung des falschen Regelventils bzw. der falschen Leitungen kann zu einem Versagen des Bremssystems führen.
2. Heben Sie den Rollenspanner an, bis die Stiftlöcher ausgerichtet sind.
3. Stecken Sie einen 1/4-Zoll-Stift in die Stiftlöcher.
9. Betreiben Sie die Winde immer mit mindestens 5 Drahtseilwicklungen um die Trommel. Das Seil könnte sich von der Trommel lösen.
WARN INDUSTRIES 45
WARN INDUSTRIES 46
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