Series XL - Install and Op Guide - 77276.D2

ALLGEMEINE SICHERHEITSMASSNAHMEN

MIT DER WINDE VERTRAUT MACHEN Bestandteile der Winde Bevor Sie beginnen, müssen Sie sich mit der WARN-Winde und ihren Komponenten vertraut machen. Hydraulische Winden Für hydraulische Windeneinsätze gibt es keine bessere Lösung als eine Winde von WARN Industries. Leistungsstarke Hydraulikmotoren ermöglichen höhere Lasten. Zweistufige Planetengetriebe aus gehärtetem Stahl sorgen für effizienten und zuverlässigen Betrieb sowie für hohe Vorschubgeschwindigkeiten. Wie ihre elektrischen Pendants erfüllen auch diese Produkte weltweite Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Der Nenndruck des Windenmotors ergibt sich aus a) dem maximal zugelassenen Druck an der Motoreinlassöffnung und b) dem maximal zugelassenen Motordruckverlust.

ACHTUNG

VORSICHT

ACHTUNG Niemals den maximal empfohlenen Hydraulikdruck oder Durchfluss für die Komponenten überschreiten. ACHTUNG Immer ein Regelventil des Typs Tandem Center verwenden (Arbeitsanschlüsse A und B gesperrt), um ordnungsgemäßen Bremsbetrieb zu gewährleisten. ACHTUNG Immer sicherstellen, dass alle Komponenten des Hydrauliksystems ordnungsgemäß funktionieren. ACHTUNG Niemals ein Standardmotorventil verwenden.

SCHNITTVERLETZUNGS- UND VERBRENNUNGSGEFAHR

Die Missachtung dieser Anweisungen kann zu leichten oder mäßigen Verletzungen führen. • Windenseil niemals durch die Hände gleiten lassen.

CHEMISCHE UND BRANDGEFAHR Die Missachtung dieser Anweisungen kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. • Immer Schmuck entfernen und Augenschutz tragen. • Niemals Elektrokabel über scharfe Kanten verlegen. • Niemals Elektrokabel in der Nähe von Teilen verlegen, die heiß werden. • Niemals Elektrokabel durch bewegliche Teile oder in der Nähe von beweglichen Teilen verlegen. • Immer die Schutzmanschetten an Kabeln und Anschlüssen gemäß den Installationsanweisungen anbringen. • Beim Herstellen von Anschlüssen niemals über die Batterie beugen. • Niemals Elektrokabel über Batterieanschlüsse verlegen. • Niemals Batterieanschlüsse mit Metallgegenständen kurzschließen. • Immer sicherstellen, dass ein Bereich, in dem gebohrt werden soll, frei von Kraftstoffleitungen, Kraftstofftanks, Bremsleitungen, elektrischen Kabeln usw. ist. • Einzelheiten über richtige Verkabelung immer der Bedienungsanleitung entnehmen. • Immer freiliegende Kabel und elektrische Anschlüsse isolieren und schützen.

SO LASSEN SICH SCHÄDEN AN DER WINDE UND AN GERÄTEN VERMEIDEN: • Immer das Einziehen des Drahtseils von der Seite vermeiden, da sich das Seil sonst an einem Ende der Trommel ansammeln kann. Dadurch kann das Windenseil oder die Winde beschädigt werden. • Immer darauf achten, dass die Kupplung vollkommen ein- oder ausgerastet ist. • Immer sicherstellen, dass das Chassis bei der Verankerung des Fahrzeugs während des Windenbetriebs nicht beschädigt wird. • Niemals die Winde in Wasser eintauchen. ZU BEACHTEN

Der Druckverlust ist als Differenz zwischen dem Eingangsdruck (P1) und dem Ausgangsdruck (P2) am Windenmotor definiert. Ein Überschreiten des maximalen Einlassdrucks kann den Motor beschädigen. Ein Überschreiten des maximalen Druckverlusts kann zum Ausfall von Windenkomponenten führen. HYDRAULIKFLÜSSIGKEIT Die für die Winde verwendete Hydraulik-Flüssigkeit muss ein Hochdruck- Hydrauliköl mit Verschleißschutz und Oxidations- und Korrosionsinhibitoren sein. Es muss einen Schaumhemmer enthalten und eine Viskosität von 100-300 SSU bei 15-45 °C haben.

Checkliste zur Vorbereitung der Installation 1 Überprüfen, ob alle der folgenden Bestandteile mitgeliefert wurden: • die Winde • das Windenmontagematerial

ACHTUNG

Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu Sachschäden sowie zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. • Niemals den maximal empfohlenen Hydraulikdruck oder Durchfluss für die Komponenten überschreiten. • Immer ein Regelventil des Typs Tandem Center verwenden (Arbeitsanschlüsse A und B gesperrt), um ordnungsgemäßen Bremsbetrieb zu gewährleisten. • Immer sicherstellen, dass alle Komponenten des Hydrauliksystems ordnungsgemäß funktionieren. • Niemals ein Standardmotorventil verwenden. • Niemals ein Überdruckventil verwenden, das den Hydraulik- Nenndruck des Motors überschreitet. Die Verwendung eines solchen Ventils kann die Winde überlasten.

2 Beim Auspacken der Winde auf Schäden überprüfen, unter anderem auf verbogene oder gesprungene Spurstangen, Zugstangen oder Endrahmen. Vor der Installation der Winde alle Schäden beheben. 3 Sicherstellen, dass die Umgebung der Winde und der Steuerung frei ist von: • Leicht entzündlichen Dämpfen • Chemischen Dämpfen • Öldämpfen • Ätzendem Material 4 Sicherstellen, dass die Lufttemperatur in der Umgebung der Winde und der Steuerung zwischen 49 ˚C und -29 ˚C liegt. 5. Stellen Sie sicher, dass die Montagestruktur der vollen Nennzugkraft der Winde standhält.

WARN INDUSTRIES 39

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